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Ihr Finanzamt Neubrandenburg – Das Finanzamt für die Rentner im Ausland

Seit dem 1. Januar 2005 gelten neue Bestimmungen zur Besteuerung von Renten. Dies betrifft auch Rentenempfänger mit Wohnsitz im Ausland. Wenn Sie keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, aber Rentenzahlungen erhalten, ist das Finanzamt Neubrandenburg für Sie zuständig. Anhand Ihrer Steuererklärung prüft das Finanzamt unter Berücksichtigung der mit Deutschland geschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen, ob und wie viel Steuern Sie in Deutschland zahlen müssen. Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf diesen Internetseiten.

Aktuelle Informationen

Norwegen: Änderungsprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen ab 2015 anzuwenden

Das bereits am 24.06.2013 unterzeichnete Änderungsprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Norwegen ist seit 03.02.2015 in Kraft und damit ab dem Jahr 2015 anzuwenden. Ab dem Jahr 2015 dürfen nunmehr gemäß Artikel 18 Absatz 1 des DBA sämtliche Alterseinkünfte im Quellenstaat (Deutschland) besteuert werden. Allerdings darf die Steuer 15 Prozent der Bruttozahlungen nicht überschreiten. Gleichzeitig darf auch Norwegen die deutschen Renten besteuern, so dass ab 2015 in beiden Ländern Steuern zu zahlen sind. Der Ansässigkeitsstaat Norwegen ist jedoch verpflichtet, einen Anrechnungsbetrag der deutschen Steuer auf die norwegische Steuer zu gewähren, um eine doppelte Besteuerung zu vermeiden.

Frankreich: Änderung Besteuerungsrecht für Sozialversicherungsrenten ab 2016

In der Frage der steuerlichen Behandlung von Zahlungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung an Empfänger im jeweils anderen Staat haben der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble und sein französischer Amtskollege, Michel Sapin am 31.März 2015 ein Zusatzabkommen zum deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) unterzeichnet.

Das Zusatzabkommen zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik ist gemäß seines Artikels XVIII Abs. 1 Satz 2 am 24. Dezember 2015 in Kraft getreten und wird somit ab dem 1. Januar 2016 anwendbar sein. Das Zusatzabkommen samt Vertragsgesetz ist im Bundesgesetzblatt 2015 Teil II Nr. 31, S. 1332 veröffentlicht.

Zukünftig werden Rentenzahlungen aus der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung, welche nach dem 01.01.2016 an in Frankreich ansässige Bezieher erfolgen, ausschließlich in Frankreich besteuert. Soweit Rentenzahlungen bis zum 31.12.2015 an in Frankreich ansässige Bezieher geleistet wurden, sind diese in Deutschland zu besteuern.

Spanien: Besteuerung von deutschen Renten bei Wohnsitz in Spanien

Derzeit verschickt die spanische Steuerbehörde „Agencia Tributaria“ ein Schreiben an Rentenbezieher, die ihre ausländischen (deutschen) Renten in den letzten 5 Jahren in ihrer spanischen Steuererklärung nicht angegeben haben. Grund hierfür ist das deutsch-spanische Doppelbesteuerungsabkommen. Danach werden Zahlungen aus der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung an in Spanien ansässige Personen grundsätzlich nur in Spanien besteuert. Die aus Deutschland stammenden Renten dürfen in Deutschland nicht besteuert werden.

Abweichend hiervon ist bei Personen, die ab dem 1. Januar 2015 erstmalig eine Rentenzahlung aus der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung erhalten, eine eingeschränkte deutsche Besteuerung dieser Renten möglich. Gleichwohl können diese Rentenzahlungen auch in Spanien besteuert werden. Spanien ist jedoch verpflichtet, die auf die Rentenzahlung geleisteten deutschen Steuern anzurechnen.
Wenn Sie, um den Forderungen des Schreibens der spanischen Steuerbehörde nachzukommen, die Höhe der deutschen Rentenbezüge angeben wollen, können Sie diese Ihrem Rentenbescheid entnehmen. Bei Nachfragen wenden Sie sich an den deutschen Rentenversicherungsträger; dessen Kontaktdaten Sie dem Rentenbescheid zu Rentenbeginn entnehmen können. Die Deutsche Post AG ist nur für die Auszahlung ihrer Nettobezüge zuständig und für die Angaben zur Rentenhöhe der falsche Ansprechpartner. Schreiben an den Rentenversicherungsträger können in Spanisch verfasst werden.

SEPA: Lastschrifteinzug jetzt ebenfalls für ausländische Bankverbindungen möglich

Zum 1. Februar 2014 wurden die nationalen Zahlungsverfahren (Überweisungen, Lastschriften) durch europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Rahmen von SEPA (Single Euro Payments Area) ersetzt. Kontonummer und Bankleitzahl wurden durch IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) abgelöst. Die Umstellung für ausländische Zahlungsverfahren ist sowohl für Überweisungen als auch für Lastschrifteinzugsverfahren inzwischen erfolgt. Das Formular zur Erteilung einer Lastschrifteinzugsermächtigung und weitere Informationen zum SEPA-Verfahren finden Sie unter der Rubrik „Formulare“.

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